Ein Cappuccino in den Dolomiten, ein bisschen Abstand. Was hat das mit Führung zu tun?

von | Sep. 13, 2026 | Erfolgreich Führen

𝐄𝐢𝐧 𝐂𝐚𝐩𝐩𝐮𝐜𝐜𝐢𝐧𝐨 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐃𝐨𝐥𝐨𝐦𝐢𝐭𝐞𝐧, 𝐞𝐢𝐧 𝐛𝐢𝐬𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐀𝐛𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝.
𝐖𝐚𝐬 𝐡𝐚𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐦𝐢𝐭 𝐅ü𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐳𝐮 𝐭𝐮𝐧?

Vielleicht mehr, als man im ersten Moment denkt.

Ich habe genau dort gemerkt, wie lange es manchmal dauert, bis der Kopf tatsächlich aufhört, sich mit allem Möglichen zu beschäftigen.

Ich kenne das aus meinen eigenen 27 Jahren in Führung ziemlich gut. Man ist irgendwann so tief drin im täglichen Geschäft, dass einem gar nicht mehr auffällt, wie viel man eigentlich nur noch abarbeitet.

Der Kalender ist voll, irgendwo brennt es immer, jemand braucht eine Entscheidung und das Thema, das man längst einmal grundsätzlich klären wollte, rutscht wieder eine Woche weiter.

Natürlich gehört all das zum Job.

Schwierig wird es, wenn kaum noch Zeit bleibt, zu sortieren.
Was ist gerade wirklich wichtig?
Wo muss ich ran?
Was kann ich laufen lassen?
Kümmere ich mich vielleicht um Dinge, für die eigentlich jemand anderes Verantwortung übernehmen müsste? …

Ich erlebe heute in meiner Arbeit mit Führungskräften keine Menschen, denen es an Einsatz fehlt. Eher das Gegenteil. Viele sind ziemlich gut darin geworden, Probleme schnell zu lösen.

Nur irgendwann lohnt sich die Frage ob ich eigentlich noch die richtigen Probleme löse?

Vielleicht passt es deshalb ganz gut, dass es auch hier auf LinkedIn in den letzten Monaten ruhig um mich war. Ich hatte ehrlich gesagt wenig Bedürfnis, etwas zu posten, nur damit ich etwas gepostet habe.

Nach meinem Urlaub und genug Abstand fühlt es sich gerade wieder anders an.

Dafür muss man nicht unbedingt in die Dolomiten fahren. Ich kann diese Variante allerdings sehr empfehlen. ☀️⛰️😉
Mir zeigt diese beeindruckende Kulisse jedenfalls immer wieder, wie schnell die eigenen Themen wieder die richtige Größenordnung bekommen, wenn man ein bisschen Abstand gewinnt.