𝐕𝐢𝐞𝐥𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐳𝐮 𝐥𝐚𝐧𝐠𝐬𝐚𝐦.
𝐒𝐢𝐞 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐢𝐧 𝐳𝐮 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐞 𝐑𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐳𝐞𝐢𝐭𝐢𝐠 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐰𝐞𝐠𝐬.
Gerade unter Druck passiert in Organisationen oft etwas Interessantes:
Es werden immer mehr Themen gleichzeitig aufgemacht, man könnte es auch Verzetteln nennen.
Neue Projekte, Prozesse, Meetings und Ideen
Natürlich hat vieles davon isoliert betrachtet erstmal seine Berechtigung.
Auf das gesamte Unternehmen entsteht irgendwann, genau dadurch, das eigentliche Problem:
Es gibt zu viele Baustellen.
Knappe Ressourcen kommen durch (zu) viele Abstimmungen an Ihre Grenzen.
Es entstehen Reibungsverluste und Konfliktpotenzial.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Führungskraft in solchen Phasen irgendwann angefangen habe, mir bei Themen konsequent eine Frage zu stellen:
𝐙𝐚𝐡𝐥𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐚𝐮𝐟 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫 𝐙𝐢𝐞𝐥 𝐞𝐢𝐧 – 𝐣𝐚 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐧𝐞𝐢𝐧?
Wenn die Antwort nein war, hatte es zumindest in diesem Moment keine Priorität.
Nicht weil das Thema schlecht war,
sondern weil Menschen und Organisationen irgendwann ihre Richtung verlieren, wenn alles gleichzeitig wichtig wird.
Heute sehe ich genau das in vielen Unternehmen.
Alle arbeiten und geben alles, die Energie verteilt sich permanent in zu viele Richtungen.
Genau dort entstehen häufig die größten Produktivitätsverluste und bei den Mitarbeitenden kommt Frust auf.
Nicht wegen mangelnder Kompetenz, sondern wegen mangelnder Klarheit.
Ich bin überzeugt, Führung bedeutet nicht, auf alles gleichzeitig zu reagieren.
Führung bedeutet, Orientierung zu geben.
Als Führungskraft und als Mitarbeiter zu entscheiden:
➡️ Was bringt uns gerade wirklich weiter?
➡️ Worauf bündeln wir unsere Energie?
➡️ Was lassen wir bewusst liegen?
➡️ Was braucht gerade keine Aufmerksamkeit?
Denn worauf ich meinen Fokus lege das wächst.
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